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Bewegender Auftakt im Jugendhaus

Gottesdienst zur Eröffnung des Jugendplans in der Oberkirche der Burg Feuerstein
Datum:
Veröffentlicht: 27.7.26
Von:
Patricia Achter

Erzbischof Herwig Gössl hat neuen Jugendplan in Kraft gesetzt

Ebermannstadt. Über hundert Gäste, die sich in der katholischen Kinder- und Jugendarbeit engagieren, feierten am Sonntag die Inkraftsetzung des Jugendplans für das Erzbistum Bamberg. Bislang war der Jugendplan von 2014 gültig, der aktualisiert und fortgeschrieben wurde. „Ab jetzt gilt der neue Jugendplan, der allen Beteiligten Sicherheit und Impulse gibt, wie sie Jugendarbeit gestalten können“, sagte Erzbischof Herwig Gössl. Er setzte den Jugendplan am 26. Juli 2026 in einem Gottesdienst im Jugendhaus Burg Feuerstein bei Ebermannstadt in Kraft. 

Herwig Gössl überreichte den unterzeichneten Jugendplan dem Diözesanjugendpfarrer Gerd Richard Neumeier und der BDKJ-Diözesanvorsitzenden Kathrin Schmitt – begleitet vom Applaus der Gäste. „Dieser Jugendplan ist ein klares Bekenntnis des Erzbistums Bamberg, auch in schwierigen Zeiten für junge Menschen da zu sein und sie zu begleiten“, erklärte Gerd Richard Neumeier. Das Grundsatzpapier enthält Ziele und Leitlinien für die Jugendpastoral in den nächsten Jahren; er inspiriert und ermutigt alle Beteiligten. 

„Diese Ermutigung steckt auch im Titel des Jugendplans: ‚Du bewegst die Welt‘“, betonte der stellvertretende Jugendamtsleiter Björn Scharf. „Für uns steht dieser Ausspruch für das Vertrauen und den Respekt, die wir jungen Menschen entgegenbringen, und echte Mitbestimmung in allen Bereichen der katholischen Jugendarbeit!“

Arbeitssuche, Kriege, Mobbing: Diese Beispiele wurden im Gottesdienst in Dialogform angespielt und standen für aktuelle Herausforderungen. Eingebettet waren sie in die Hoffnung, dass Jesus Christus alle Menschen begleitet. In seiner Predigt formulierte es Erzbischof Herwig Gössl so: „Ich denke, dass der neue Jugendplan ganz viel bündelt, was an Impulsen, an Hilfen, an Aktionen möglich ist. Dabei geht es immer wieder um die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn. Um ihn dreht sich letztlich unser Leben. Dann können wir die Welt bewegen, weil er sie eigentlich bewegt.“ 

Für Verantwortliche in der Jugendpastoral ist der Jugendplan eine Arbeitshilfe – sei es in Fachstellen, Jugendverbänden, Pfarreien oder Einrichtungen. Sie bieten vielfältige Angebote an: von der außerschulischen Jugendbildung über Freiwilligendienste, internationale Begegnungen, Freizeiten und Zeltlager bis hin zur Jugendberatung. Taizé-Fahrten und Star-Wars-Gottesdienste, Jugendgruppen oder auch die 72-Stunden-Aktion, eine deutschlandweite Sozialaktion, gehören auch zu den Angeboten.

„Im Jugendplan steht zum Beispiel, wie wir aus einer christlichen Haltung heraus in unserer theologischen und pädagogischen Arbeit Themen angehen und Angebote machen, die sich ohne Vorbedingungen an alle jungen Menschen bis 35 Jahren richten“, fasste Anja Baumer-Löw das Grundsatzpapier zusammen, an dem sie als Referentin für Theologie und Spiritualität mitgearbeitet hat. 

Neben der Theologin waren in der Steuerungsgruppe auch die Jugendamtsleitung, die Hauptabteilung Seelsorge, der BDKJ-Diözesanvorstand, die Mitarbeitsvertretung und das Referat Projektarbeit und Grundsatzfragen vertreten. Sie bezogen Hauptberufliche und Ehrenamtliche aus verschiedenen Arbeitsfeldern über mehrere Monate hinweg in einem Beteiligungsprozess in die Textarbeit ein. 

Das Ergebnis dieser Teamarbeit wurde am Sonntag auf Burg Feuerstein gebührend gefeiert: Zum einen mit einem kreativen Gottesdienst, in dem Bildungsreferentin Barbara Großmann einen Projektchor leitete - zum anderen mit einem Buffet und Musik. Die Gäste stießen an feierlich dekorierten Tischen auf den neuen Jugendplan an.

Weitere Infos und den Jugendplan zum Download gibt’s unter: https://jugend-im-erzbistum.de/aktuelles/alle-nachrichten/nachricht-im-detail/Kinder-und-Jugendarbeit-ist-Zukunftsarbeit/ 

Weitere Bilder zur Eröffnung des neuen Jugendplans

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